Anonymus Author

Heute schrieb mir ein Kamerad und Unterstützer von ROTER FREITAG ein paar beeindruckende Zeilen, aus einem Erlebnis welches ich hier gerne zitieren möchte. Er schrieb mir folgendes:

Zwei Kameraden und ich saßen heute in einem Diner-Restaurant zum Frühstück, wir waren gerade am Essen und eine Gruppe von älteren Personen verließ zeitgleich das Diner-Restaurant. Am Ende der Gruppe läuft ein älter Herr, grob geschätzt ende 60 vielleicht auch etwas jünger. Er bleibt an unserem Tisch stehen, schaut uns an. Er spricht uns höflich an und wünscht jedem am Tisch (ist jetzt eine Sinngemäße Übersetzung) einen schönen Tag und bedankt sich dafür das wir als Soldat dienen, und es interessierte ihn kein Stück, das wir nicht die Uniform und Flagge seines Landes trugen, sonder in DEUTSCHEM Wüstentarn und mit DEUTSCHER Flagge unterwegs waren.

Und als er am Ende das Diner verlassen hat, trauten meine Kameraden und ich unseren Ohren kaum. Denn im verlassen hielt er noch kurz an der Kasse inne, sagte zur Kassiererin wortwörtlich: ” I got their breakfast. ” (Sinngemäß soviel wie ich bezahle das Frühstück von denen) und verschwand aus dem Diner-Restaurant.

Wir rätselten noch kurz ob er das wirklich getan hat. Doch noch eh wir aufgegessen hatten kam die Kellnerin an den Tisch, nahm eine neue Getränkebestellung auf und sagte im gehen: “Ihr braucht nichts zahlen, der ältere Herr, von vorhin, hat schon für euch drei bezahlt.”

Kurz darauf entbrannte zwischen uns noch eine kurze Diskussion über das eben geschehene… und wir kamen nur zu einem Schluss… so extrem die Kontroversen in diesem Land auch seien mögen… beim Thema Soldat und Armee sind sich aber alle eher mehr als weniger darüber einig, das auch Soldaten mit Würde, Respekt und Höflichkeit zu behandeln sind, und dass auch selbst dann, wenn sie nicht mal dieselbe Staatsangehörigkeit, noch die selbe Uniform tragen und noch weniger in der selben Armee dienen.

Und da man in Deutschland, in einigen Teilen, nicht mal gefahrlos in Uniform die Kaserne verlassen kann, und einem als Soldat schon geraten wird dies nicht zu tun, finde ich das sich so ziemlich jeder in unserem Land mal eine Scheibe davon abschneiden kann. Und ganz besonders auch nach der, vom Seiteninhaber, dargestellten Geschichte mit den englischen Soldaten (einzusehen auf der Homepage von ROTER FREITAG).

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Anschlag auf Bundeswehr-Konvoi bei Kundus 19/06/2011

Keine Opfer unter den Soldaten der Bundeswehr “heute”, doch das Trauma bahnt sich seinen Weg. Eine stabile Bezugsperson und der Rückhalt der Menschen ist die wichtigste und bedeutendste Hilfe für einen traumatisierten Menschen. Wir bieten diesen Rückhalt und stehen hinter Euch und Euren Familien!

Holger Roßmeier
ROTER FREITAG

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Ich vermisse Dich…!

Wie ihr geht es vielen Hunderten von jungen Frauen in Deutschland, die auf die Heimkehr ihres Freundes oder ihres Ehemannes warten.

In der Öffentlichkeit kaum beachtet, ertragen die Menschen, die unter uns leben, in der Mitte unserer Gesellschaft, den bitteren Schmerz der Entbehrungen und der Sorge um einen geliebten Menschen! Schauen wir nicht weg, zeige Deine Solidarität und Anerkennung!

Es ist FREITAG und ich trage ROT!

Holger Roßmeier

ROTER FREITAG

508,- EURO Spende für die Initiative ROTER FREITAG!

508,- EURO Spende für die Initiative ROTER FREITAG!

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Interview mit ROTER FREITAG [roterfreitag] – BLOGGER

Orchideen sind, nach meinem kümmerlichen botanischen Kenntnissen zu urteilen, als Topfpflanzen eine schwierig und behutsam zu pflegende Planze. Um sich an ihrer Schönheit zu erfreuen ist kontinuierliche Zuwendung und Betreuung notwendig. Beinahe so als wäre sie ein Blog.

Lesen sie hier das ganze Interview:

http://www.whohub.com/roterfreitag

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Deutscher Soldat stirbt in Afghanistan

Deutscher Soldat stirbt in Afghanistan – So viel Gedanken , soviel Gefühle….  

Ich kenne Deinen Namen nicht und ich kenne nicht Dein Gesicht, doch ich spüre diesen Moment der Trauer um Dich als wärst Du mir nah’.

Kamerad – im Namen derer, die um Dich trauen wünsche ich Dir Gottes Segen!

Holger Roßmeier
ROTER FREITAG

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Gründer der Initiative “Roter Freitag” wirbt um Anerkennung für Soldaten

Heutiger Artikel in der Münsterschen Zeitung:

 

Jeden Freitag zieht sich Holger Roßmeier ein rotes T-Shirt an – egal ob es regnet oder die Sonne scheint. Der 40-Jährige hat kein besonderes Modebewusstsein. Aber er hat ein Anliegen.

Von Laya Moghaddam

“Ich will meine Solidarität, meinen Respekt und meine Anerkennung für alle Soldaten und vor allem für deren Angehörige zeigen”, sagt Roßmeier, der mit seiner Familie in Mesum wohnt. Und das könne er am besten mit dem “Roten Freitag” tun.

 

Das ist eine Initiative, die Roßmeier nach Deutschland geholt hat. “Ich wurde vor ein paar Jahren auf einer solchen Veranstaltung in England eingeladen und es hat mich tief berührt, mit wie viel Menschlichkeit, Mitgefühl und Ehrfurcht die Menschen dort mit ihren Soldaten und deren Familien umgehen.”

Tragödien in Afghanistan

Da habe er gewusst, dass er sich genau das auch für Deutschland wünscht. “Ich möchte der Öffentlichkeit Anerkennung abringen.” Abringen, er benutzt dieses Wort bewusst. “Es stört mich, dass es so wenig Rückhalt in der Gesellschaft gibt.” Er habe oft den Eindruck, dass sich die Menschen mehr für die

Brustvergrößerung irgendeines Hollywood-Stars interessieren, als für die Tragödien, die sich zum Beispiel in Afghanistan abspielen. “Da hat sich die Welt nach meinem Empfinden im wahrsten Sinn des Wortes ,verrückt’”.

Foto: Thomas Strack.

Foto: Thomas Strack.

Er selbst gehört dem Deutsch-Niederländischen Korps in Münster an, ist auch Heeresflieger. Deswegen wünsche er sich, dass gerade die Rheinenser “Farbe bekennen”. Denn die Heeresflieger in Bentlage müssten ein unglaubliches Pensum mit ihren Auslandseinsätzen leisten. Sie stünden unter enormen Leistungsdruck. “Gerade ihnen und ihren Angehörigen sollten wir Anerkennung entgegenbringen”, sagt der 40-Jährige.

Geht nicht um Politik

Soldaten würden einen außergewöhnlichen Beruf ausüben und ihre Gesundheit sowie das Glück ihrer Familien aufs Spiel setzen. “Das sollte sich jeder mal klarmachen – egal ob er für Auslandseinsätze der Bundeswehr ist oder nicht.” Dieses Thema spiele auch innerhalb der Befürworter des “Roten Freitags” keine Rolle. Bei ihnen gebe es unterschiedliche politische Meinungen, doch das sei unwichtig. “Uns geht es nicht um Politik”, macht Roßmeier deutlich. Deshalb solle man den Namen “Roter Freitag” auch nicht in die Ecke von antifaschistischen oder linkspolitischen Bewegungen stellen. “Damit haben wir absolut nichts zu tun.”

Sieben Monate war Roßmeier in Afghanistan stationiert. Über seine Aufgaben dort darf er nur verraten, dass er im ISAF-Hauptquartier in Kabul gearbeitet und hochrangige Nato-Offiziere quer durchs Land begleitet hat. Im Februar des vergangenen Jahres ist Roßmeier nach Mesum zurückgekehrt. Einerseits war er erleichtert, seine Frau und die beiden Söhne wiederzusehen, doch es ging im dennoch nicht gut. Er befand sich noch in einer “finsteren, grausamen Welt” und kam dort aus eigenen Kräften nicht mehr heraus. Posttraumatisches Belastungssyndrom – so nannten Ärzte seinen Zustand.

Vollzeittherapie in Berlin

“Es war schwierig, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht”, beschreibt er seine Gefühle. Doch im Dezember 2010 habe es keinen anderen Ausweg gegeben. Er ließ sich im Traumazentrum in Berlin behandeln und begann dort eine Vollzeittherapie. Diese habe er Ostern erfolgreich abgeschlossen. “Jetzt muss ich nicht mehr ständig an Suizid denken”, gibt er offen zu. Doch damit sind nicht alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt: “Ich bemühe mich gerade, mich wieder in unser Familienleben einzufinden – das ist nicht einfach.” Seine Familie sei in seiner Abwesenheit auch gut ohne ihn zurecht gekommen. “Manchmal fühle ich mich wie ein Störer.”

Dennoch bereue er weder seine Berufswahl noch den Einsatz in Afghanistan. “Ich bin Berufssoldat mit Leib und Seele und habe somit die ehrwürdigste Aufgabe, die es gibt.” Doch ein Gedanke lässt ihn nicht los: “Kann ich meiner Familie einen weiteren Auslands-Aufenthalt zumuten? Da habe ich zwiespältige Gefühle.”

 

 

Quelle: http://www.muensterschezeitung.de/

Link zum Artikel: http://www.muensterschezeitung.de/lokales/rheine/Gruender-der-Initiative-Roter-Freitag-wirbt-um-Anerkennung-fuer-Soldaten;art994,1284493

 


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Roter Freitag ON AIR bei Radio RST

Im Rahmen der Aktion “Die geschenkte Minute” bei Radio RST macht Holger Rossmeier “Werbung” für unsere Sache. Einfach mal reinhören:

Die geschenkte Minute

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Der Ansturm ist gewaltig und die vielen Reaktionen sind überwältigend. Danke, danke danke! Ein besondere Dank geht an Stefan Busse unseren Fotografen und Webmaster, nicht zu vergessen den Topgraphiker Christopher Fitzpatrick, du bist unglaublich begabt. Danke auch nach München an Daniel Winterberg, der die Shirts für uns herstellt. Ohne Euch wäre der ROTE FREITAG nur eine Idee – ihr macht es Realität. Holger

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Willkommen bei ROTER FREITAG
An alle Neuen Mitglieder! Willkommen bei ROTER FREITAG. Ich möchte alle für dieses Thema sensibilisieren! Die Soldaten im Einsatz haben einen schwierigen Auftrag zu erfüllen! Für diesen Auftrag sind bislang 44 Kameraden gefallen. Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass s…ie nicht allein sind und WIR als “Volk” hinter ihnen stehen, dass wir ebenso hinter ihren Familien stehen und sie nicht allein sind in ihrer Sorge. Wir teilen ihre Ängste und verstehen ihre Nöte.Und ich würde mir von jedem wünschen, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt, dass er/sie in diese Gemeinschaft eintritt und unser Ziel unterstützt ROTER FREITAG zu verbreiten. Ich bitte daher Jeden, weitere Leute einzuladen! Holger Roßmeier – ROTER FREITAG

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Ob in Afghanistan, am Horn von Afrika oder im Kosovo: Die Bundeswehr ist an vielen Brennpunkten der Welt aktiv. Aktuell sind circa 7.100 deutsche Soldaten an einem Dutzend Auslandsmissionen beteiligt. ROTER FREITAG fordert die deutsche Öffentlichkeit auf, den Einsatz der Männer und Frauen anzuerkennen und sich solidarisch hinter die Soldaten und deren Angehörigen zu stellen. http://www.facebook.com/ROTERFREITAG

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